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instinktives/intuitives Bogenschiessen

Körperhaltung im Parcour

Das wichtigste im Gelände ist die Oberkörperhaltung, hier benötigt es unbedingt das T . Das Gelände in einem 3D-Parcour ist immer uneben. Die Ziele stehen immer naturgetreu im Gelände, dass heisst, sie können auf einer Anhöhe stehen, auf einem Felsen oder in einer Senke. Ebenso wird durch Bäume (Tunnel) geschossen. Bewegliche Tiere findet man auch oft im Parcour. Wir schauen uns einen Schuss an wo das Tier erhöht auf einem Felsen steht, wir schiessen also bergauf. Wenn Du nur den Bogenarm hebst und gehst wie immer in den Voll.- oder Endauszug, so schiesst du zu kurz und der Pfeil landet vor dem Tier direkt im Felsen. Warum ist das so? Die Auszugslänge wird verändert und verkürzt, dadurch fliegt der Pfeil kürzer. Das gleiche ist auch bei Bergab-Schüssen der Fall, auch hier fliegt der Pfeil kürzer. Wenn nur der Bogenarm rauf oder runter bewegt wird, dann wird der Auszug kürzer. Darum ist es wichtig das wir immer im T stehen. Dies gilt für alle Abschüsse. Was können wir tun? Es gibt eigentlich nur 2 Lösungen die ich herausgefunden habe. Oberkörper anpassen: Wenn wir Bergauf schiessen, passe den ganzen Oberkörper an, knicke nach hinten in der Hüfte ab, dann steht das wichtige T auch in dieser Situation. Wenn der Schuss Bergab erfolgen soll, dann passen wir den Oberkörper wieder an, in dem wir nach vorne in der Hüfte abknicken. In beiden Situationen erreichen wir das perfekte T wo der Oberkörper mit dem Bogenarm und dem Zugarm uns zu unserer gewohnten Auszugslänge verhilft. Wir stehen im perfekten T . Mit dem Bein einknicken: Wir stehen etwas breiter wenn wir Bergab schiessen und passen den Oberkörper an das Gelände an, indem wir das vordere Bein einknicken. So entsteht unser perfektes T wieder. Wenn wir Bergauf schiessen, dann wird das hintere Bein eingeknickt, bis der Oberkörper und unser perfektes T im Gelände angepasst ist.
FALSCH